Northern Dynasty Minerals Ltd
WKN: 906169 / ISIN: CA66510M2040Northern Dynasty Minerals: Kursdebakel
03.03.26 11:30
Börse Global
Northern Dynasty Minerals kämpft an mehreren Fronten um die Zukunft seines wichtigsten Bergbauprojekts in Alaska. Nachdem das US-Justizministerium (DOJ) rechtliche Schritte zur Blockade des Vorhabens unterstützt hat, sieht sich das Unternehmen nun zusätzlich mit Untersuchungen wegen möglichem Wertpapierbetrug konfrontiert. Das Vertrauen der Investoren scheint tief erschüttert.
Juristischer Rückschlag in Alaska
Auslöser der aktuellen Krise ist ein Schriftsatz des DOJ vom 17. Februar 2026. Darin stellt sich die Behörde hinter das Veto der Umweltschutzbehörde EPA gegen das geplante Pebble-Projekt. Die EPA nutzt ihre Befugnisse aus dem Clean Water Act, um die Erschließung eines der weltweit größten unerschlossenen Kupfer-Gold-Vorkommen zu verhindern. Als Grund wird die Gefährdung der bedeutenden Lachsfischerei in der Bristol-Bay-Region angeführt.
Doch was bedeutet diese Einmischung der Bundesbehörden konkret für das Unternehmen? Die Reaktion am Markt war heftig: Unmittelbar nach Bekanntwerden der DOJ-Position brach der Kurs um fast 40 Prozent ein. Aktuell notiert das Papier bei 1,23 Euro und liegt damit rund 48 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von Mitte Oktober.
Ermittlungen gegen das Management
Die massiven Kursverluste haben nun spezialisierte US-Kanzleien auf den Plan gerufen. Die Firmen Pomerantz LLP sowie Bronstein, Gewirtz & Grossman untersuchen seit Anfang März, ob Northern Dynasty oder dessen Führungskräfte ungesetzliche Geschäftspraktiken angewandt oder Anleger über die tatsächlichen Erfolgsaussichten des Projekts getäuscht haben könnten. Diese Klageandrohungen erhöhen den Druck auf die Unternehmensführung zusätzlich zum operativen Stillstand in Alaska.
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Northern Dynasty und seine Tochtergesellschaft halten rechtlich dagegen und bezeichnen das staatliche Veto als rechtswidrige Behinderung einer für die US-Rohstoffversorgung kritischen Lieferkette. Der Rechtsstreit befindet sich derzeit in einer entscheidenden Phase vor dem US-Bezirksgericht für den Distrikt Alaska.
Der Fokus liegt nun auf dem 15. April 2026. Bis zu diesem Datum müssen Northern Dynasty und der US-Bundesstaat Alaska ihre finalen Schriftsätze einreichen, um die Argumentation des Justizministeriums zu entkräften und das Projekt doch noch zu retten. CEO Ron Thiessen betonte, dass man weiterhin von der eigenen Rechtsposition überzeugt sei und die Fehler in der Regierungsdarstellung im kommenden April-Termin detailliert offenlegen werde.
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