RTX Aktie: Analysten erhöhen Kursziel
25.03.26 08:50
Börse Global
Ein Auftragsbestand von 268 Milliarden Dollar, steigende Gewinnschätzungen und nun eine Reihe positiver Analystensignale: RTX hat sich in kurzer Zeit zur festen Größe unter den Industriewerten entwickelt. Am Dienstag verdichteten sich die Signale aus der Analystengemeinschaft weiter.
Breiter Konsens mit klarem Kursziel
Zacks Investment Research stufte RTX auf „Buy" (Rang 2) hoch und verwies auf einen anhaltenden Aufwärtstrend bei den Gewinnschätzungsrevisionen. Gleichzeitig nahm die Erste Group Bank die Abdeckung mit einem „Buy"-Rating auf und begründete dies mit der starken Nachfrage nach Triebwerken für die kommerzielle Luftfahrt sowie wachsenden Verteidigungsbudgets weltweit.
Unter 27 befragten Analysten liegt das mittlere Kursziel nun bei 225 Dollar. 13 Analysten empfehlen den Kauf, 6 votieren für „Neutral", 3 für „Verkaufen". Gemessen am zuletzt gehandelten Kurs von rund 194 Dollar entspricht das einem implizierten Aufwärtspotenzial von knapp 16 Prozent.
Starke Fundamentaldaten stützen die Erwartungen
Hinter den positiven Einschätzungen stecken handfeste Zahlen. Im jüngsten Quartal erzielte RTX einen Umsatz von 24,24 Milliarden Dollar — ein Plus von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich über der Konsensschätzung von 22,65 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,55 Dollar ebenfalls über den erwarteten 1,47 Dollar.
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Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 92 und 93 Milliarden Dollar an, was einem organischen Wachstum von rund 5 bis 6 Prozent entspricht. Zacks-Analysten erwarten einen Jahresgewinn von 6,81 Dollar je Aktie — am oberen Ende der eigenen Unternehmensprognose von 6,60 bis 6,80 Dollar.
Besonders ins Gewicht fällt der Auftragsbestand: 161 Milliarden Dollar entfallen auf die kommerzielle Luftfahrt, 107 Milliarden auf Verteidigungsprogramme. Ein mögliches Pentagon-Zusatzbudget von 200 Milliarden Dollar könnte die Nachfrage nach Raketen- und Sensorsystemen weiter ankurbeln.
Technischer Gegenwind, institutionelles Vertrauen
Kurzfristig steht die Aktie unter leichtem Druck: Der Kurs notiert derzeit unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts von rund 171 Euro. Hinzu kommt, dass Unternehmensinsider im vergangenen Quartal Aktien im Wert von rund 18,15 Millionen Dollar verkauften.
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Das institutionelle Lager hält dennoch die Stellung: Rund 86,5 Prozent der Aktien befinden sich in den Händen großer Investoren. Angesichts eines Auftragsbestands, der nahezu der gesamten Marktkapitalisierung von rund 270 Milliarden Dollar entspricht, bleibt die Sichtbarkeit für künftige Erträge ungewöhnlich hoch — ein Argument, das die Analystengemeinschaft offensichtlich überzeugt.
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