UBS Aktie: Apple-CFO zieht ein!
15.04.26 06:00
Börse Global
Während die Aktionäre in Basel heute über Dividenden und prominente Neuzugänge abstimmen, braut sich in Washington ein regulatorischer Sturm zusammen. Der US-Senat wirft der Schweizer Großbank mangelnde Kooperation bei der Aufarbeitung historischer Credit-Suisse-Altlasten vor. Ein Konflikt, der das lukrative US-Geschäft belasten könnte.
Druck aus Washington, Prominenz in Basel
Der Vorsitzende des US-Justizausschusses, Chuck Grassley, kritisiert die Blockade von über 100 Spuren zu möglichen NS-Geldern. Diese stammen aus den Büchern der übernommenen Credit Suisse. Der Senat verlangt nun Antworten auf einen umfangreichen Fragenkatalog. Die UBS weist die Vorwürfe umgehend zurück. Das Management verweist auf sein Engagement und die bereits investierten Ressourcen in die historische Aufarbeitung.
Unbeeindruckt von den Spannungen in Übersee tagt die ordentliche Generalversammlung in der St. Jakobshalle. Neben der Ausschüttung einer Dividende von 1,10 US-Dollar pro Aktie steht eine prominente Personalie im Fokus. Luca Maestri, der amtierende Finanzchef von Apple, soll in den Verwaltungsrat einziehen. Er bringt dringend benötigte technologische Expertise für die komplexe IT-Integration der beiden Großbanken mit. Parallel dazu stellt sich auch der ehemalige BIZ-Generaldirektor Agustín Carstens zur Wahl.
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Rating-Upgrade stützt den Kurs
Marktbeobachter werten die operativen Fortschritte derzeit höher als die juristischen Störfeuer. Fitch hob das langfristige Ausfallrating der Bank jüngst von A auf A+ an. Die Ratingagentur sieht die Integrationsrisiken schwinden und erwartet eine baldige Rückkehr zur ursprünglichen Profitabilität.
Diese fundamentale Zuversicht stützt den Kurs spürbar. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 36,41 Euro notiert das Papier gut vier Prozent über der viel beachteten 50-Tage-Linie. Auf Monatssicht steht ein sattes Plus von knapp zwölf Prozent auf der Anzeigetafel.
Für zusätzliche Stabilität an der Spitze sorgt Konzernchef Sergio Ermotti. Er wird laut Insidern bis weit in das zweite Halbjahr 2027 im Amt bleiben, um die Bank durch die anstehenden Verschärfungen der Schweizer Eigenkapitalregeln zu manövrieren. Am 29. April folgen die Quartalszahlen. Mit einem erwarteten Gewinn von 0,84 US-Dollar je Aktie bei 11,7 Milliarden US-Dollar Umsatz liefert dieser Bericht den nächsten harten Datenpunkt, wie effizient die UBS ihre Integrationskosten tatsächlich kontrolliert.
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