Uranium Energy Aktie: Vom Bergbau zur Konversion
10.04.26 15:30
Börse Global
Nicht nur eine neue Mine — Uranium Energy baut gerade die gesamte US-Uran-Lieferkette von Grund auf neu. Mit dem Produktionsstart in Texas und einem laufenden Genehmigungsverfahren für eine eigene Konversionsanlage verfolgt das Unternehmen eine Vertikalintegration, die in den USA bislang kein anderer Anbieter erreicht.
Burke Hollow: Mehr als ein Meilenstein
Am 8. April genehmigte die Texas Commission on Environmental Quality den Betrieb des Burke Hollow-Projekts — der ersten neuen In-situ-Recovery-Uranmine (ISR) in den USA seit über einem Jahrzehnt. Die Ankündigung ließ die Aktie im vorbörslichen Handel um 7,5 Prozent steigen.
Das Projekt ist dabei größer, als der Name vermuten lässt. Das Gelände umfasst rund 20.000 Acres, von denen erst die Hälfte erkundet wurde. Die gemessenen und angezeigten Ressourcen belaufen sich auf 6,15 Millionen Pfund U3O8, weitere 4,88 Millionen Pfund gelten als abgeleitet. Die Verarbeitung übernimmt die Hobson Central Processing Plant, die für bis zu vier Millionen Pfund Uran pro Jahr lizenziert ist.
Konversionsanlage als strategischer Kern
Noch ambitionierter ist das Vorhaben jenseits der Mine. Die Tochtergesellschaft United States Uranium Refining & Conversion Corp (UR&C) erhielt im März 2026 vom US-Nuklearaufsichtsbehörde NRC eine Aktennummer für eine geplante Uran-Konversionsanlage — eine Kapazität, die in den USA auf kommerziellem Niveau derzeit nicht existiert. Die Ingenieur- und Designarbeiten laufen bereits in Zusammenarbeit mit dem Industriekonzern Fluor. Ein Standort ist noch nicht festgelegt; mehrere Bundesstaaten werden geprüft.
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Sobald Planung und Standortwahl abgeschlossen sind, soll der formelle Lizenzantrag bei der NRC eingereicht werden.
Drei Produktionshubs und politischer Rückenwind
Mit zwei aktiven ISR-Plattformen — in Texas und Wyoming — ist Uranium Energy nach eigenen Angaben das einzige US-Unternehmen mit dieser Aufstellung. Als dritter Produktionshub ist das vollständig genehmigte Ludeman-Projekt im South Powder River Basin in Wyoming geplant, das 2027 den Betrieb aufnehmen soll.
Politische Unterstützung kommt von höchster Stelle: US-Energieminister Chris Wright verwies auf die Bedeutung der Uranproduktion für die nationale Energiesicherheit und bekräftigte das Engagement der Trump-Administration für den Ausbau inländischer Kapazitäten.
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Der Uranmarkt selbst bleibt volatil. Nach einer starken Preisrally im ersten Quartal löste der Ausbruch des Iran-Kriegs einen deutlichen Rücksetzer aus. Der aktuelle Spotpreis liegt laut TradeTech bei 83,25 US-Dollar pro Pfund — ein Niveau, das die Wirtschaftlichkeit der ISR-Produktion grundsätzlich stützt.
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