SoftBank Aktie: Joint Venture fix!
15.04.26 10:30
Börse Global
Japans Industrie formiert sich neu, und SoftBank übernimmt die Führung. Gemeinsam mit NEC, Honda und Sony hat der Technologiekonzern ein weitreichendes Joint Venture gegründet. Das Ziel ist klar definiert: Die Entwicklung einer rein japanischen Künstlichen Intelligenz, die Roboter und Fabriken steuert, ohne auf ausländische Cloud-Anbieter angewiesen zu sein.
Physische KI für die Industrie
Die neu gegründete Gesellschaft "Japan AI Foundation Model Development" bündelt die Expertise der heimischen Wirtschaft. SoftBank, NEC, Sony und Honda halten jeweils mehr als zehn Prozent der Anteile. Im Hintergrund verhandeln bereits Schwergewichte wie Nippon Steel und die MUFG Bank über Minderheitsbeteiligungen.
Technologisch liegt der Fokus auf sogenannter physischer KI. Ein Modell mit rund einer Billion Parametern soll künftig Roboterarme bedienen und in autonomen Fahrzeugen von Honda zum Einsatz kommen. SoftBank und NEC leiten dabei die Softwareentwicklung. Der japanische Markt für diese anwendungsspezifische KI soll laut Branchenanalysen von 307 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 auf 6,76 Milliarden US-Dollar bis 2035 anwachsen.
Staatliche Milliarden-Förderung
Der japanische Staat stützt das Vorhaben massiv. Die Technologiebehörde NEDO stellt ab dem Fiskaljahr 2026 umgerechnet rund 6,3 Milliarden US-Dollar für heimische KI-Projekte bereit. Das neue Konsortium gilt als sicherer Empfänger dieser Fördermittel.
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Japans Wirtschaftsministerium plant, bis 2040 einen weltweiten Marktanteil von 30 Prozent im Bereich der physischen KI zu erobern. Aktuell dominieren japanische Hersteller bereits 70 Prozent des globalen Marktes für Industrierobotik. Diese Hardware-Dominanz soll nun mit eigener Software abgesichert werden, um den technologischen Rückstand auf die USA und China aufzuholen.
Neue Schulden für die Expansion
Parallel zum heimischen KI-Vorstoß weitet die SoftBank Group ihre Finanzierung am Kapitalmarkt aus. Der Konzern bereitet aktuell die Platzierung von Anleihen in Dollar und Euro in sechs Tranchen vor. Die Laufzeiten reichen dabei von dreieinhalb bis zu zehn Jahren.
Diese aggressive Expansionsstrategie ruft Ratingagenturen auf den Plan. S&P Global Ratings senkte den Ausblick für SoftBank kürzlich auf negativ. Die Analysten verweisen auf steigende Finanzierungsrisiken und das wachsende finanzielle Engagement bei OpenAI.
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Das neue Joint Venture zwingt SoftBank in eine doppelte Rolle. Der Konzern agiert einerseits als globaler Investor über den Vision Fund und baut andererseits die technologische Souveränität Japans auf. Die anstehenden Anleiheemissionen in Dollar und Euro werden den konkreten finanziellen Spielraum abstecken, den das Management für diesen strategischen Spagat zur Verfügung hat.
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